Lehrstellen-Ticker (Lehrbeginn 2027)
Beruf Uhrmacher-Rhabilleur
Uhrmacher und Uhrmacherinnen befassen sich mit dem Zusammenbau und der Fertigung von mechanischen, automatischen und elektronischen Uhren. Sie reinigen und überprüfen Einzelteile, stellen die Uhren ein und stellen sicher, dass sie exakt laufen. Bei Reparaturarbeiten zerlegen sie Uhren, suchen nach Fehlerquellen und beheben sie. Im Labor testen und messen sie mit speziellen Messgeräten die Genauigkeit der Uhr. Im Kundendienst übernehmen sie verschiedenste Aufgaben vom Kostenvoranschlag bis zur Rechnung. 
Beim Schwerpunkt Rhabillage arbeiten Uhrmacher/innen zum Beispiel in einem Uhrenfachgeschäft oder in der Serviceabteilung eines Uhrenherstellers. Sie sind auf das Reparieren und Warten von Uhren aller Art spezialisiert. In Fachgeschäften wie auch im Handel und Industrie übernehmen sie Aufgaben wie Entwicklung, Einkauf, Verkauf, Beratung, Reparatur und Service.
Uhrmacher und Uhrmacherinnen mit Schwerpunkt industrielle Methoden sind mehrheitlich mit der seriellen Herstellung von Armbanduhren beschäftigt und arbeiten in Service- und Montageabteilungen. Sie analysieren Produktfehler und testen Teile.
Die Ausbildung dauert 4 Jahre in einem Betrieb der Uhrenindustrie, in einem Uhrenfachgeschäft oder als Vollzeitschulausbildung an der Uhrmacherschule in Grenchen. Das Lehrstellenangebot beschränkt sich hauptsächlich auf die Uhrenindustrie-Region im Jurabogen zwischen Genf und Schaffhausen.
5 Fragen an Maurus Mazenauer, Uhrmacher-Rhabilleur.
Was gefällt dir an deinem Beruf als Uhrmacher-Rhabilleur?
Die Fähigkeit etwas Defektem wieder neues Leben einzuhauchen. Das beinhaltet nicht nur das auseinander- und zusammenschrauben der Uhrwerke. Als Uhrmacher-Rhabilleur kann man auch die dazu nötigen Teile herstellen.
Was magst du an deinem Berufsalltag eher weniger?
Man sitzt sehr viel.
Welche Voraussetzungen braucht es um Uhrmacher-Rhabilleur zu werden?
Ich bin der Meinung man kann alles lernen wenn man möchte. Von Vorteil ist sicherlich Geduld, logisches Denken und sauberes Arbeiten.
Wie bist du zu diesem Beruf gekommen?
Mein Grossvater Josef Mazenauer machte sich 1936 als Uhrmacher selbständig. Mein Vater war ebenfalls Uhrmacher, somit habe ich die Leidenschaft für Uhren vererbt bekommen.
Was kannst du den Jugendlichen mit auf den Weg geben, welche Uhrmacher-Rhabilleur werden wollen?
Es ist ein abwechslungsreicher, spannender und schöner Beruf, der nach wie vor sehr gesucht ist.


